Wüstenreisen und Kameltrekking


Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü


Die Berber

Land und Leute



Die Wüstenbewohner - eine uns fremde Kultur

In Zagora gibt es drei verschiedene Bevölkerungsstämme:
Araber, Harathin und Berber. Nur wenige Araber leben in Zagora. Meist sind es Lehrer oder Beamte. Sie sprechen arabisch und kommen oft aus den großen Städten des Nordens, um in Zagora zu arbeiten. Harathin sind die früheren Sklaven aus Schwarzafrika. Sie wurden vor allen Dingen von den Touareg als Leibeigene versklavt.

Der größte Teil der Einwohner Zagoras sind Berber. Sie sprechen Thamazirt, eine von drei verschiedenen Berbersprachen in Marokko.
Auch die Berber lernen arabisch, weil die Amtssprache in Marokko arabisch ist. In der Schule wird außerdem französisch als Zweitsprache angeboten, weil durch die Kolonialherrschaft der Franzosen diese Sprache sehr weit verbreitet ist und leider mehr und mehr die Landessprache verdrängt.
Ab 7 Jahre gehen die Kinder in der Wüstenstadt zur Schule. Trotzdem gibt es noch immer sehr viele Analphabeten in Südmarokko, da viele Familien das Schulgeld nicht bezahlen können oder als Nomaden durch die Wüste ziehen wie vor hundert Jahren.

Als gemeinsame Religion haben die Berberstämme den Islam. Doch wird der Islam anders gelebt, als wir es uns immer wieder in den Medien erfahren. Geprägt durch die Einflüsse der Berberkultur entstand eine Mischung aus Religion, Magie und Mythos. Die Berber sind ein stolzes Volk. Fremden gegenüber eher zurückhaltend und respektvoll. Ihre Gastfreundschaft ist ehrlich und herzlich. Hat man einmal ihr Herz erobert, werden es Freunde fürs Leben.

Die Frauen sind in der Gesellschaft sehr angesehen. Sie sind für Haus uns Familie verantwortlich. Verschleiern wird sich in der Regel nicht. Sie tragen je nach Region schwarze Kleidung, die reich mit bunten und goldenen Pailletten bestickt ist.

Teezermonie in der Wüste

Untermenü


Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü